Bugatti Centodieci: Eine Hommage, die nicht in der Vergangenheit stecken bleibt
Der Bugatti Centodieci ist kein gewöhnlicher Supersportwagen und selbst im Kosmos von Bugatti kein normales Sondermodell. Er ist eine extrem seltene, handgefertigte Hommage an den legendären EB110 und zugleich ein klares Zeichen dafür, wie weit moderne Coachbuilding-Kunst gehen kann. Wenn du den Centodieci nur als umgestalteten Chiron betrachtest, unterschätzt du ihn. Natürlich nutzt er technische Grundlagen aus der W16-Ära von Bugatti, doch sein Charakter entsteht aus einer viel tieferen Idee: Er soll die Wiedergeburt der Marke in den 1990er-Jahren ehren und gleichzeitig zeigen, was Bugatti in Molsheim heute technisch, gestalterisch und handwerklich leisten kann. Bugatti baute nur zehn Exemplare, und alle waren bereits vor der offiziellen Präsentation vergeben.

Der Name ist bereits ein Statement
Centodieci bedeutet auf Italienisch „hundertzehn“. Das ist kein Zufall, sondern ein direkter Verweis auf Ettore Bugattis 110. Geburtstag und auf den EB110, der 1991 vorgestellt wurde. Genau dieses Auto markierte damals die spektakuläre Rückkehr einer Marke, die zwischen Mythos, Unterbrechung und Wiederaufbau stand. Der EB110 war nicht einfach ein Supersportwagen der 1990er, sondern ein technisches Ausrufezeichen mit Allradantrieb, Carbon-Monocoque und V12-Quad-Turbo. Der Bugatti Centodieci nimmt diese Geschichte auf, ohne sie nur nostalgisch zu kopieren. Er übersetzt zentrale Designelemente in eine moderne Form, etwa die fünf markanten Lufteinlässe, die flache Silhouette und die besondere grafische Strenge des EB110 Supersport.
Warum der EB110 für Bugatti so wichtig ist
Wenn du Bugatti heute vor allem mit Veyron, Chiron, Divo, Bolide oder Tourbillon verbindest, wirkt der EB110 vielleicht wie ein Zwischenschritt. Tatsächlich war er aber einer der wichtigsten Bausteine für die moderne Bugatti-Identität. Ohne ihn wäre die Rückkehr der Marke wohl deutlich anders verlaufen. Bugatti selbst beschreibt den EB110 als geistigen Ausgangspunkt einer Linie, die später über den Veyron zum Chiron führte. Genau deshalb ist der Bugatti Centodieci mehr als ein Designzitat. Er erinnert an ein Auto, das seiner Zeit technisch voraus war und den Grundstein für Bugattis heutiges Selbstverständnis legte: extreme Leistung, hoher technischer Anspruch und kompromisslose Exklusivität.
Nur zehn Exemplare: Seltenheit als Teil der Faszination
Der Bugatti Centodieci wurde auf lediglich zehn Fahrzeuge limitiert. Damit ist er noch exklusiver als viele andere Sondermodelle aus Molsheim. Diese geringe Stückzahl macht ihn nicht nur für Sammler interessant, sondern verändert auch seine Wahrnehmung. Du siehst den Centodieci kaum auf der Straße, kaum bei öffentlichen Events und fast nie im Alltag. Er existiert eher wie ein automobiles Kunstwerk, das nur in sehr kleinen Kreisen bewegt und gezeigt wird. Der ursprüngliche Preis lag bei acht Millionen Euro zuzüglich Steuern, und die gesamte Kleinserie war bereits vor der Enthüllung ausverkauft. In dieser Klasse kaufst du nicht nur Leistung, sondern Zugang zu einem extrem begrenzten Kapitel Bugatti-Geschichte.
Das Design: EB110-Zitate in moderner Bugatti-Sprache
Der Bugatti Centodieci ist auf den ersten Blick radikal anders als ein Chiron. Die Front wirkt flacher, kantiger und grafischer. Das bekannte Bugatti-Hufeisen ist kleiner und stärker vom EB110 inspiriert. Die Scheinwerfer sind zu schmalen LED-Linien reduziert, während die Seitenansicht durch eine neu interpretierte C-Linie geprägt wird. Besonders auffällig sind die fünf kreisförmigen Lufteinlässe hinter der Seitenscheibe. Beim EB110 Supersport dienten ähnliche Öffnungen dazu, den V12-Quad-Turbo mit Luft zu versorgen. Beim Centodieci wird dieses Motiv neu interpretiert und funktional in die Kühlung des W16 integriert. Dadurch wirkt das Auto nicht wie eine Retro-Studie, sondern wie eine moderne Skulptur mit historischem Gedächtnis.
Die Proportionen wirken bewusster kantig
Viele moderne Hypercars setzen auf organische, fließende Linien. Der Bugatti Centodieci geht anders vor. Seine Flächen wirken straffer, fast architektonisch. Genau das passt zur Herkunft des EB110, dessen Design stark von klaren geometrischen Formen geprägt war. Beim Centodieci entsteht daraus ein faszinierender Kontrast: Du siehst ein modernes Bugatti-Hypercar, erkennst aber gleichzeitig eine gestalterische Disziplin, die deutlich kühler und kantiger wirkt als beim Chiron. Diese Zurückhaltung an manchen Stellen macht das Auto sogar noch präsenter. Es schreit nicht übermäßig nach Aufmerksamkeit, sondern wirkt wie eine präzise geformte Erinnerung an eine sehr besondere Ära der Supersportwagen-Geschichte.
Der W16 bleibt das monumentale Herzstück
Im Heck des Bugatti Centodieci arbeitet der legendäre 8,0-Liter-W16 mit vier Turboladern. Die offiziellen technischen Daten nennen 1.177 kW beziehungsweise 1.600 PS bei 7.050 bis 7.100 Umdrehungen pro Minute sowie ein maximales Drehmoment von 1.600 Nm zwischen 2.250 und 7.000 Umdrehungen pro Minute. Diese Zahlen zeigen sofort, warum der Centodieci nicht nur als Designstück funktioniert. Er ist ein echter Hypersportwagen mit brutaler Kraftentfaltung und der technischen Autorität einer Ära, in der Bugatti den Verbrennungsmotor bis an seine äußersten Grenzen führte. Die Kraft wird über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und permanenten Allradantrieb auf die Straße gebracht.
Performance, die selbst heute extrem wirkt
Der Bugatti Centodieci beschleunigt laut Bugatti in 2,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. 200 km/h erreicht er in 6,1 Sekunden, 300 km/h in 13,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 380 km/h begrenzt. Das sind Werte, die auch Jahre nach der Vorstellung noch beeindruckend wirken. Interessant ist dabei, dass der Centodieci nicht nur auf maximale Endgeschwindigkeit getrimmt wurde. Er soll eine eigene dynamische Identität besitzen, die sich vom Chiron unterscheidet. Bugattis Ingenieure arbeiteten intensiv an Fahrwerk, Chassis und Abstimmung, um dem Fahrzeug einen eigenständigen Charakter zu geben. Du bekommst hier also nicht einfach mehr Leistung, sondern ein gezielt geformtes Fahrerlebnis.
Fahrwerk und Bremsen zeigen den technischen Ernst
Der Centodieci nutzt ein Doppelquerlenker-Fahrwerk an Vorder- und Hinterachse. Die offiziellen technischen Daten nennen außerdem Carbon-Keramik-Bremsen mit 420 Millimeter großen Scheiben vorn und 400 Millimeter großen Scheiben hinten. Vorn arbeiten Achtkolben-Bremssättel, hinten Sechskolben-Bremssättel. Die Reifenformate fallen standesgemäß extrem aus: 285/30 R20 vorn und 355/25 R21 hinten. Diese Werte zeigen dir, dass der Bugatti Centodieci nicht als reines Ausstellungsstück entwickelt wurde. Seine Technik ist darauf ausgelegt, enorme Leistung kontrollierbar zu machen. Bei einem Fahrzeug mit 1.600 PS ist genau das entscheidend, denn reine Kraft ohne Kontrolle wäre in dieser Klasse nicht beeindruckend, sondern sinnlos.
Entwicklung wie bei einem Serienmodell
Obwohl nur zehn Exemplare entstanden, wurde der Bugatti Centodieci mit einem enormen Entwicklungsaufwand getestet. Bugatti absolvierte mit einem seriennahen Prototyp mehr als 50.000 Testkilometer, unter anderem auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Nardò. Dort wurden Fahrverhalten, Bremsen, Lenkung, Beschleunigung, Assistenzsysteme und Bauteilbelastung über viele Stunden und unterschiedliche Fahrprofile überprüft. Zusätzlich wurde der Centodieci bei extremen Temperaturen getestet, von minus 20 Grad Celsius bis zur Hitze Arizonas. Für dich als Betrachter ist das wichtig, weil es zeigt: Der Centodieci ist kein Showcar mit Straßenzulassung, sondern ein voll entwickeltes Bugatti-Produkt.
Der Innenraum: Hommage mit handwerklicher Tiefe
Auch der Innenraum des Bugatti Centodieci greift die EB110-Geschichte auf. Besonders prägend ist das quadratische Muster auf Sitzen, Dachhimmel, Türverkleidungen, Mittelkonsole und Fußmatten. Dieses Muster erinnert an das Interieur des EB110, wird im Centodieci aber auf einem deutlich höheren handwerklichen Niveau umgesetzt. Bugatti beschreibt, dass allein die Fertigung des Innenraums rund 16 Wochen dauert und ein kompletter Tag ausschließlich der Kontrolle der Sitze gewidmet wird. Das klingt fast übertrieben, passt aber genau zu einem Auto, das nur zehnmal existiert. In dieser Welt zählt nicht nur, wie schnell etwas ist, sondern wie präzise jedes Detail ausgeführt wurde.
Coachbuilding statt gewöhnliches Sondermodell
Der Begriff Coachbuilding ist beim Bugatti Centodieci besonders wichtig. Es geht nicht darum, ein Serienfahrzeug mit einer neuen Farbe und ein paar Sonderdetails zu versehen. Vielmehr entsteht ein eigenständiger Charakter auf Basis bewährter Technik. Bugatti hatte mit Modellen wie Divo, La Voiture Noire und Centodieci eine moderne Coachbuilding-Ära geprägt, in der extreme Individualität, historische Bezüge und technische Exklusivität zusammenkommen. Der Centodieci ist dabei vielleicht eines der klarsten Beispiele, weil seine Inspiration eindeutig sichtbar ist. Er will nicht neutral gefallen, sondern eine konkrete Geschichte erzählen. Genau dadurch wirkt er stärker als viele limitierte Sondermodelle, die nur über Stückzahl und Preis auffallen.
Warum der Centodieci kein reiner Chiron-Umbau ist
Natürlich teilt der Bugatti Centodieci technische Grundlagen mit der Chiron-Familie. Doch Bugatti betonte selbst, dass die Entwicklung so umfangreich war, dass im Grunde ein neues Auto entstand. Neue Karosserieflächen, veränderte Luftführung, andere Dachlinie, eigene Frontgrafik, spezielle LED-Scheinwerfer, neue Hecksignatur und eine individuelle Fahrwerksabstimmung sorgen dafür, dass der Centodieci weit mehr ist als ein Chiron mit anderer Hülle. Gerade bei Hypercars ist diese Differenz wichtig. Käufer und Sammler erwarten nicht nur ein verändertes Design, sondern eine eigenständige Identität. Der Centodieci liefert genau das, weil er Technik, Geschichte und Gestaltung konsequent miteinander verbindet.
Verbrauch und Realität: Ein Hypercar ohne Kompromissanspruch
Der Bugatti Centodieci ist kein Auto, das nach Vernunftkriterien bewertet werden möchte. Offiziell liegt der kombinierte WLTP-Verbrauch bei rund 21,5 Litern pro 100 Kilometer, die Energieeffizienzklasse ist G. Diese Werte gehören zur Wahrheit eines 8,0-Liter-W16 mit 1.600 PS. Doch beim Centodieci spielt Effizienz nicht die Hauptrolle. Er ist ein automobile Ausnahmeerscheinung, gebaut für Sammler, Bugatti-Enthusiasten und Menschen, die ein Stück Markengeschichte besitzen wollen. Du bewertest ihn nicht wie ein normales Auto, sondern wie ein technisches Artefakt aus einer Ära, in der Bugatti den W16-Motor zur finalen Kunstform erhob.
Sammlerwert: Warum der Centodieci langfristig spannend bleibt
Der Bugatti Centodieci bringt fast alles mit, was ein Sammlerauto begehrenswert macht. Er ist extrem selten, historisch aufgeladen, technisch außergewöhnlich und eng mit einer ikonischen Modelllinie verbunden. Dazu kommt, dass er zur späten W16-Ära gehört. Dieser Punkt dürfte langfristig besonders wichtig werden, denn Bugatti schlägt mit dem Tourbillon eine neue Richtung ein. Der Centodieci bleibt dadurch als einer der letzten großen W16-Coachbuilding-Bugattis in Erinnerung. Du bekommst also nicht nur ein seltenes Auto, sondern ein Modell, das eine technische Epoche repräsentiert. Genau diese Kombination aus Limitierung, Story und Antrieb macht ihn für Sammler so reizvoll.
Der Centodieci im Vergleich zum EB110
Der EB110 war in den 1990er-Jahren ein radikaler Supersportwagen. Mit seinem V12-Quad-Turbo, Allradantrieb und Carbon-Monocoque war er seiner Zeit voraus. Der Bugatti Centodieci greift diese Idee auf, aber in einem völlig anderen Leistungsuniversum. Statt V12 arbeitet ein W16, statt 1990er-Analogtechnik bekommst du moderne Aerodynamik, digitale Steuerung und eine viel höhere Leistungsdichte. Trotzdem verbindet beide Autos ein gemeinsamer Geist. Beide stehen für technische Ambition und für einen Bugatti-Moment, in dem die Marke sich neu definiert. Der EB110 markierte die Wiedergeburt. Der Centodieci markiert die Erinnerung daran – aber mit der Kraft und Präzision der modernen Molsheimer Hypercar-Ära.
Für wen ist der Bugatti Centodieci gemacht?
Der Bugatti Centodieci richtet sich nicht an jemanden, der einfach nur das schnellste Auto sucht. Dafür gibt es andere Konzepte, auch innerhalb der Bugatti-Welt. Der Centodieci ist für Menschen gemacht, die Geschichte verstehen, Seltenheit schätzen und eine starke emotionale Verbindung zur Marke haben. Er spricht dich besonders dann an, wenn du nicht nur Daten, sondern Bedeutung suchst. Natürlich sind 1.600 PS, 380 km/h und die extreme Beschleunigung spektakulär. Doch seine eigentliche Faszination entsteht aus dem Zusammenspiel von EB110-Erbe, W16-Technik, Manufakturqualität und nur zehn gebauten Exemplaren. Genau diese Mischung macht ihn so besonders.
Warum der Bugatti Centodieci bis heute fasziniert
Viele Hypercars beeindrucken im Moment ihrer Vorstellung und verschwinden danach langsam aus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Der Bugatti Centodieci funktioniert anders. Er bleibt interessant, weil er nicht nur auf Tagesrekorde oder reine Zahlen setzt. Seine Geschichte ist stärker. Er erinnert an den EB110, feiert 110 Jahre Bugatti, gehört zur modernen Coachbuilding-Phase der Marke und markiert zugleich einen besonderen Abschnitt der W16-Geschichte. Deshalb wirkt er auch Jahre nach seiner Auslieferung nicht alt. Im Gegenteil: Je stärker sich die Hypercar-Welt in Richtung Hybridisierung und Elektrifizierung bewegt, desto besonderer erscheint dieser kompromisslose W16-Charakter.
Fazit: Der Bugatti Centodieci ist mehr als selten
Der Bugatti Centodieci ist eines jener Autos, die du nicht vollständig über technische Daten erklären kannst. Natürlich sind 1.600 PS, 1.600 Nm, 2,4 Sekunden auf 100 km/h und 380 km/h Höchstgeschwindigkeit beeindruckend. Natürlich macht die Limitierung auf zehn Exemplare ihn extrem exklusiv. Doch seine eigentliche Stärke liegt tiefer. Er verbindet die emotionale Wiedergeburt der Marke Bugatti in den 1990er-Jahren mit der technischen Macht der Chiron-Ära. Er ist Hommage, Kunstwerk, Fahrmaschine und Sammlerstück zugleich. Wenn du verstehen willst, warum Bugatti im Hypercar-Segment eine Sonderrolle einnimmt, musst du den Centodieci genau betrachten. Er ist kein Rückblick. Er ist eine Erinnerung, die mit 1.600 PS nach vorne fährt.
FAQ zum Bugatti Centodieci
Centodieci bedeutet auf Italienisch „hundertzehn“. Der Name verweist auf Ettore Bugattis 110. Geburtstag und auf den Bugatti EB110, der 1991 vorgestellt wurde. Der Centodieci wurde als moderne Hommage an diesen Supersportwagen entwickelt.
Bugatti baute nur zehn Exemplare des Centodieci. Die gesamte Kleinserie wurde handgefertigt und war bereits vor der offiziellen Präsentation vollständig verkauft. Das zehnte und letzte Fahrzeug wurde Ende 2022 ausgeliefert.
Der Bugatti Centodieci leistet 1.600 PS beziehungsweise 1.177 kW. Sein 8,0-Liter-W16 mit vier Turboladern liefert außerdem 1.600 Nm maximales Drehmoment und überträgt die Kraft über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe auf alle vier Räder.
Der Bugatti Centodieci beschleunigt in 2,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Von 0 auf 200 km/h benötigt er 6,1 Sekunden, von 0 auf 300 km/h 13,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 380 km/h begrenzt.
Der ursprüngliche Preis lag bei acht Millionen Euro zuzüglich Steuern. Da nur zehn Fahrzeuge gebaut wurden und alle früh vergeben waren, spielt der tatsächliche Marktwert heute eher in der Welt exklusiver Sammlerpreise als im normalen Neuwagendenken.
Der Centodieci nutzt technische Grundlagen aus der Chiron-Familie, wurde aber deutlich eigenständiger entwickelt, als es auf den ersten Blick wirken könnte. Bugatti veränderte Karosserie, Aerodynamik, Design, Luftführung und Abstimmung so umfassend, dass das Auto eine klar eigene Identität besitzt.
Der EB110 war ein Schlüsselmodell für Bugattis Wiedergeburt in den 1990er-Jahren. Der Centodieci greift zentrale Merkmale dieses Autos auf, etwa die flache Silhouette, die fünf Lufteinlässe und die grafische Strenge. Gleichzeitig überträgt er diese Elemente in die moderne W16-Ära von Bugatti.
Ja, der Bugatti Centodieci ist ein straßenzugelassener Hypersportwagen. Er wurde trotz seiner extrem kleinen Stückzahl umfangreich getestet, darunter über 50.000 Kilometer Entwicklungsfahrten sowie Erprobungen bei sehr kalten und sehr heißen Bedingungen.












